Farbsehtests - künstlerische Bilder zum Prüfen des Farbensehens

Die folgenden Farbsehtest-Bilder stammen von dem Berliner Künstler Martin Mißfeldt. Es sind visuelle Experimente, die als Farbtafeln zur Prüfung einer Farbsehschwäche nicht (!) wissenschaftlich verifiziert sind.

Farbsehtest für Menschen mit Rot-Grün-Schwäche

Normalerweise sind Farbsehtest (nach Ishihara) so aufgebaut, dass Menschen mit einer Rot-Grün-Schwäche nichts erkennen können, während Normalsichtige ein Motiv sehen (meist Buchstaben oder Zahlen). Der folgende Farbsehtest ist so aufgebaut, dass auch Menschen mit eine Farbschwäche etwas erkennen können (sollten).

Farbsehtest: Q3 & f8
Farbsehtest: Q3 & f8? (6.12.2018)

Ebenfalls neu:

Farbsehtest: R oder 5
Farbsehtest: R oder 5? (5.12.2018)
Farbsehtest Rot-Grün-Grau
Farbsehtest: Rot-Grün oder Grau? (3.12.2018)

Auf dem zuvor gezeigten Bild sollten Menschen ohne Rot-Grün-Schwäche einfach "Rot" sehen. Menschen mit starker Rot-Grün-Schwäche sollten dagegen nur "Grau" sehen. Menschen mit mittlerer Rot-Grün-Schwäche sehen (wahrscheinlich) beides.

Zuvor hatte ich andere Versuche gemacht, die sich jedoch als unzureichend herausstellten. Immerhin sind es schöne Bilder geworden.:

Rot-Grün-Schwäche-Farbsehtest
Rot-Grün-Schwäche-Farbsehtest (30.11.2018)

Hier noch eine 2. Variante dieses Farbsehtest-Konzeptes:

Rot-Grün-Schwäche-Farbsehtest
Rot-Grün-Schwäche-Farbsehtest (30.11.2018)

Farbsehtest Marilyn Monroe

Farbsehtest Marilyn Monroe
Farbsehtest Marilyn Monroe (2013)

Oder suchen Sie nach dem Sehtest: "Albert Einstein oder Marilyn Monroe"?

Farbsehtest Elefant und Fische

Farbsehtest Elefant und Fische
Farbsehtest Elefant und Fische (2015)

Mehr über den Farbsehtest "Elefant & Fische"

Farbsehtest Eiffelturm

Farbsehtest Eiffelturm
Farbsehtest Eiffelturm (2015)

Mehr über den Farbsehtest "Eiffelturm"

Farbsehtest 42

Farbsehtest 42
Farbsehtest 42 (2015)

Mehr über den Farbsehtest 42

Farbsehtest Star Wars

Farbsehtest Star Wars
Farbsehtest Star Wars (2015)

Farbsehtest C 9

Farbsehtest C 9
Farbsehtest C 9(2015)

Wie sehen Menschen mit einer Farbsehschwäche?

Für Normalsichtige ist es schwierig, sich ein eingeschränktes Farbspektrum vorzustellen. Anders herum ist es natürlich ebenso: auch Menschen mit einer Farbsehschwäche sehen eben das, was sie sehen. Sie wissen nicht, was visuell mehr sein könnte.

In der folgenden Grafik wird das eingeschränkte Farbspektrum für Normalsichtige deutlich. Man muss dabei zwischen den verschiedenen Arten der Farbschwäche unterscheiden. Grundlage des Farbensehens sind drei verschiedene Zapfen im Auge - sog. Photrezeptoren, die jeweils bei Licht bestimmter Wellenlängen aktiv werden. Da es Millionen von diesen Zapfen gibt, "berechnet" die Netzhaut - und später das Gehirn - quasi die jeweilige Mischfarbe. Wenn einer der Zapfen aus genetischen Gründen nicht ausgebildet wird, kommt es zu einer "Farbenblindheit".

Farbschwächen: Protanopie, Deuteranopie und Tritanopie
Farbschwächen: Protanopie, Deuteranopie und Tritanopie

Möglich ist aber auch, dass eine bestimmte Zapfenart nicht voll funktionstauglich ist. Es gibt also entweder zu wenige dieser Zapfen, oder sie reagieren nicht bei der Wellenlänge am stärksten, für die sie eigentlich vorgesehen sind. Man spricht dann nicht von einer "Farbenblindheit", sondern von einer "Farbschwäche". Als Beispiel: Deuteranomalie ist die Grün-Schwäche, bei der man Grüntöne weniger intensiv, "ausgegraut" wahrnimmt. Deuteranopie ist dagegen die Grün-Blindheit, bei der man keine Grüntöne wahrnehmen kann - und in der Folge auch keine Gelbtöne, weil Gelb eine Mischung aus Rot und Grün ist.

Farbfehlsichtigkeiten: sichtbares Lichtspektrum jeweils verschieden
Farbfehlsichtigkeiten: sichtbares Lichtspektrum jeweils verschieden

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