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Die Bildschirmarbeitsplatzbrille: optimiert für die Arbeit am Computer

Eine Bildschirmbrille für die bessere Sicht am PC

Immer mehr Menschen arbeiten am PC. Die Aufgaben werden immer vielfältiger, und ohne den Computer geht es in vielen Jobs nicht mehr. Allerdings haben viele Menschen Probleme mit dem Sehen am Bildschirm. Das Lesen fällt schwer, und damit auch die Eingabe von Text. Vor allem Arbeitnehmer ab 30 Jahren kennen das Problem: die natürliche Sehkraft des Auges lässt langsam nach. Aber die Brille, die man deshalb trägt, ist für die Arbeit am PC nicht wirklich gut geeignet. Abhilfe schafft eine speziell angefertigte Bildschirmarbeitsplatzbrille, kurz Bildschirmbrille. Als Arbeitnehmer hat man in aller Regel ein Anrecht darauf, dass der Arbeitgeber diese Bildschirmarbeitsplatzbrille bezahlt. Voraussetzung ist lediglich, dass die Arbeit wichtig ist (mehr dazu im Folgenden).

Brille gut und schön, aber am PC!?

Sehr viele Menschen in Deutschland tragen eine Brille. Diejenigen, die kurzsichtig sind, werden mit etwa 35 Jahren bemerken, das eine natürliche Altersweitsichtigkeit eintritt. Diese wird durch einen natürlichen Alterungsprozess hervorgerufen. In der Regel legen sich die Betroffenen eine Gleitsichtbrille oder eine Bifokalbrille zu. Bei Bifolkalbrillen hat man zwei voneinander getrennte Gläser unterschiedlicher Wirkung in einer Brille, die jeweils einen bestimmten Dioptrie ausgleichen. Bei Gleitsichtgläsern verläuft der Übergang fließend. Egal für welche Brille man sich entscheidet, die Kosten dafür müssen privat getragen werden.

Allerdings sind solche Brillen im Nahbereich für Entfernungen von ca. 35 - 50 cm optimiert. Das entspricht in aller Regel dem normalen Abstand beim Lesern oder Handarbeiten.

Bildschirmbrille

Das Problem: ein Computer-Bildschirm steht meist etwas weiter weg. Das führt dazu, dass der Arbeitnehmer eine ungerade Haltung einnehmen muss, um einen Text oder Tabellen am PC scharf erkennen zu können. Dabei wird einerseit der Kopf nach hinten gelegt, um durch die untere Brillenzone (für den Nahbereich) sehen zu können. Da aber der Abstand durch das Zurücklegen des Kopfes sogar noch größer wird, beugt man sich unwillkürlich mit dem Oberkörper nach vorne.

Gefahr für Rücken und Nacken

Diese unbequeme Haltung ist auf Dauer für den Rücken und insbesondere den Nackenbereich gefährlich. Es können sich chronische Krankheit oder Entzündungen einstellen. Hinzu kommt eine permanente Gefahr von Kopfschmerzen.

Arbeiten am Bildschrim mit / ohne Brille

Der Gesetzgeber hat aus diesem Grunde schon 1996 die " Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit an Bildschirmgeräten (BildScharbV)" erlassen. Darin wird festgelegt, dass ein Arbeitnehmer einen Anspruch auf eine Bildschirmbrille hat - unter bestimmten Voraussetzungen.

Voraussetzungen für eine Bildschirmbrille

Es gibt vier Voraussetzungen, die erforderlich sind, damit die Kosten für eine Bildschirmarbeitsplatzbrille vom Arbeitgeber getragen werden müssen:

Da der Arbeitsplatz in besonderer Weise geschützt ist, ist eine Bildschirmbrille Bestandteil dessen, was ein Arbeitgeber bereitstellen muss.

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