Online Sehtest-Bilder - Weitsichtigkeit: nicht richtig lesen können...

Was ist Weitsichtigkeit?

Weitsichtigkeit (wissenschaftl. auch "Hyperopie" genannt) ist eine - meist angeborene - Verkrümmung des Auges. Diese bewirkt, dass man Dinge, die sich relativ nahe vor dem Auge befinden, nicht mehr scharf erkennen kann. Weitsichtige Menschen haben deshalb zum Beispiel Probleme beim Lesen. Ganz typisch ist, dass sie den Text am lang ausgestreckten Arm und mit weit zurückgelegtem Kopf versuchen zu lesen. Weitsichtigkeit wird durch ein leicht verformtes Auge hervorgerufen. Diese bewirkt, dass der Brennpunkt des Bildes nicht auf der Netzhaut liegt, sondern dahinter. Die folgende Grafik kann die Weitsichtigkeit veranschaulichen:

Weitsichtig: Brennpunkt im Auge hinter Netzhaut

Eine geringe oder mittlere Ausprägung der Weitsichtigkeit kann vom Auge selber korrigeirt werden. Meist erfahren betroffene Menschen erst beim Optiker von ihrer Weitsichtigkeit. Erst in schwereren Fällen ist ein entsprechender ausgleich mit Hilfe einer Brille erforderlich. Bei Kindern sollte dieses frühzeitig geschehen, da das Auge sonst zur "Überreaktion" neigt und Schielen verursacht.

Die weit verbreitete "Altersweitsichtigkeit" ("Presbyopie") hat nichts mit der angeborenen Form der Weitsichtigkeit zu tun. Sie wird dadruch allerdings verstärkt und tritt auch früher zutage.

Weitere Infromationen über Weitsichtigkeit bei Wikipedia.