Visus und Visustest: Sehtest zum Prüfen der Sehschärfe

Was ist Visus?

Visus ist der lateinische Begriff für die Sehschärfe (auch Sehstärke). Das menschliche Auge ist ein sehr sensibles Organ. Es kommt sehr häufig vor, dass es nicht einhundert-prozentig "justiert" ist. Dann können die visuellen Bilder nicht "exakt", das heißt scharf wahrgenommen werden.

Der Visus, also die Sehschärfe ist messbar. Entscheidend ist dabei, in welchem Abstand das Auge noch zwei Punkte voneinander getrennt erkennen kann. Der normale Visus ist altersabhängig und liegt bei einem 20-jährigen Menschen bei 1,0 bis 1,6, bei einem 80-jährigen bei 0,6 bis 1,0. Also: im Alter nimmt die Sehschärfe (der Visus) ab. Bei Wikipedia heißt es zum Visus: "Die Sehschärfe des Menschen ist abhängig von:

Bei der praktischen Messung des Visus spielt außerdem die Fähigkeit, den Seheindruck zu beschreiben, eine wesentliche Rolle.

Bild: Abnehmende Sehschärfe (Visus)
Bild: abnehmede Sehschärfe (Straße)

Die Größe der Augen-Pupille begrenzt physikalisch die Auflösung des Augapfels, physiologisch sind es die Dichte der Rezeptoren (Stäbchen und Zapfen) und die Signalverarbeitung der rezeptiven Felder der Netzhaut. Die Auflösung erreicht ihren höchsten Wert bei maximal weiter Pupille und ausreichender Helligkeit im Bereich der Fovea centralis retinae („Sehgrube“). Das Gesichtsfeld der Sehgrube durchmisst weniger als 1°. In 5° Abstand vom Fixierpunkt hat der Visus bereits um 0,5 abgenommen." (Quelle)

Ursachen für verminderte Sehschärfe

Die beiden häufigsten Ursachen für eine abgeschwächte Sehschärfe sind die Kurz- und die Weitsichtigkeit. Diese beruhen in der Regel auf einer "nicht-optimalen" Wölbung der Linse im Auge.

Visus (Sehschärfe) Netzhaut im Auge

Weblink zum Thema Sehschärfe (Visus)

Sehr gute Informationen über den Visustest sind auf den Seiten der Freiburger Universitätsklinik von Prof. Michael Bach zu finden: "Der Freiburger Visustest"